Wreckateer
Du bist die Ballista!
Mit Downloadzahlen im mehrstelligen Millionenbereich ist Rovios Angry Birds wohl das „eine Downloadspiel“, an dessen Erfolg ziemlich alle Entwickler gerne anknüpfen würden. Nicht ohne Grund beherrschen Vögel und andere Viecher unzählige Werke aufstrebender Developer – anders bei Wreckateer, denn hier setzt man nicht auf furioses Federvieh, sondern borgt sich stattdessen das Gameplay von Angry Birds: das Kaputtmachen von Festungen. Da es sich dabei jedoch um ein Kinect-exklusives Spiel handelt, versteht es sich von selbst, dass ihr dennoch wie ein Vogel mit den Armen flattern dürft! Mit einer Ballista (Riesen-Armbrust auf Rollen) ist es eure Aufgabe, von Goblins beherrschte Burgen zum Einsturz zu bringen. Dazu spannt ihr mit einer Körperbewegung euer Geschoss und lasst es dann Richtung Gemäuer sausen, um zu sehen, ob und wie eure Zerstörungsorgie fruchtet. Hilfsmittel wie Dynamit und verschiedene Projektile, darunter welche, die ihr durch Armbewegungen steuern könnt, machen die Abrissarbeit an sich zum kurzweiligen Spaß à la Boom Blox. Richtige Kopfnüsse erwarten euch allerdings keine und auch sonst ist man wenig motiviert, in den rund 60 Puzzles auf Highscores hinzuarbeiten. Dass manche Levels im fortgeschrittenen Spielverlauf etwas willkürlich daherkommen, katapultiert den Spielspaß leider auch nicht gerade nach oben. Schade, die Steuerung funktioniert nämlich prima.








