Naughty Bear Panic in Paradise
Bis der Plüsch fliegt …
Das weiß jedes Kind: Wer seinen Teddybären liebt, der nimmt ihn überall mit hin. Was die Kleinen glücklicherweise nicht ahnen: Vergisst man darauf, das plüschige Wesen in den Koffer für den nächsten Urlaub zu packen, dann könnte dieses eventuell durchdrehen und einen auf Chucky die Mörderpuppe machen. Zumindest ist das beim Naughty Bear aus dem gleichnamigen Game der Fall. Der wurde von den anderen Teddys nicht in den Partybus geladen – und jetzt spielt er „Bärserker“ und metzelt seine Stofftier-Freunde auf die bestialischste Art. Schlimm schaut das zwar trotzdem nicht aus – immerhin ist alles aus Plüsch – ein wenig grausig ist das Killen als Punktejagd allerdings doch geraten. Obwohl sich das Gameplay aus Verkleiden, anschleichen, töten, neue Waffen suchen und wieder töten mit der Zeit abnutzt – auch wenn noch so viele kreative Meucheleien möglich sind –, herrscht dennoch nur begrenzt Grund zur Panik im Paradies. War der Vorgänger auf Disc nämlich auch in puncto Technik zum Davonlaufen, sieht das Download-Sequel zwar nicht besser aus, erspart euch allerdings zumeist das stockende, unruhige Bild des Erstlings. Wer also nichts dagegen hat, dass die Opfer-Bären nur Plüsch im Hirn haben, also keine wahre Herausforderung darstellen und der Titel nur wenig visuelle und spielerische Abwechslung bietet, kann durchaus kurzfristig oder immer mal zwischendurch „Spaß“ mit den pelzigen Urlaubären haben. (hpg)








