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Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels

Sehr witzig, aber mittel-lustig

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An dieser Stelle mein persönlicher Dank an das Arkedo Studio. Wenn Spiele Storys wie Hell Yeah! haben, braucht man sich keine Gedanken um unterhaltsame Einleitungen zu machen: Der neue Herr der Unterwelt (ein weißes Karnickel wohlgemerkt) hat eine heimliche Leidenschaft, nämlich während des Schaumbads mit Quietscheentchen zu spielen. Blöd nur, dass vom fröhlichen Planschen Paparazzi-Bilder gemacht und, Internet sei Dank, umgehend von 100 Monstern gesehen werden. Damit der gute schlechte Ruf des dunklen Lords nicht flöten geht, zieht dieser los, um die Augenzeugen eigenhändig abzumurksen. Dabei hoppelt er durch ein blutiges 2D-Jump’n’Run und nutzt ein breites Arsenal (Kettensäge, Gatling-Gun, Rocket Launcher…) für in humorvolle Comic-Optik verpackte Schandtaten. Jeder der 100 Ziele ist dabei mit einem anderen Kniff zu knacken. Das macht aus Hell Yeah! eigentlich ein Puzzle-Jump’n’Run, wären viele der Gegner nicht zu ähnlich oder einfach. Immerhin glänzt das französische Arkedo Studio wie schon in Vorgängerproduktionen mit Charme und unzähligen Pop-Kultur-Anspielungen. Das zeigt sich etwa in den zahlreichen Finishing-Moves, die in puncto Lächerlichkeit sogar Mortal Kombat alt aussehen lassen. Das simple, weil nur auf die 100 Bossmonster fixierte, Spielprinzip verliert aber zu schnell an Reiz und schafft es nicht einen €15-Titel zu stemmen. (tr)

Thomas Reisenegger (tr)
Spielspass
Wertung: 3/5

Spielinformationen