Halo 4
Schöner, und trotzdem so gut wie eh und je


Auf der Forerunner-Welt, auf der unser Held – wie auch der Stolz der UNSC, das Schiff Infinity – gelandet sind, tummeln sich nämlich nicht nur unsere alten Freunde die Covenant, sondern auch aktive Schutz-Mechanismen der Forerunner. Und das in mindestens drei Ausführungen: zum einen als kleine, auf vier Beinen laufende und im Rudel agierende Nahkampf-Viecher, zum anderen als mächtige Zweibeiner. Letztere haben dabei gleich mehrere, unangenehme Fähigkeiten. So können sie sich zum Beispiel über kurze Strecken teleportieren, was sie auch gern mal verwenden, um so gut wie unaufhaltsam auf euch zuzurasen, um einen verheerenden Nahkampf-Angriff loszulassen. Außerdem können sie auf einige richtig mächtige Schießeisen zurückgreifen, die, wie alle Forerunner-Waffen, allesamt auf Projektile aus purer Energie setzen. Interessanterweise können diese allerdings nicht nur von den ganz offensichtlich nicht organischen Forerunner-Einheiten, sondern auch von euch verwendet werden! Das bedeutet nicht nur coole Animationen, da die neuen Alien-Knarren sich in euren Händen wie auf magische Art und Weise aus Einzelteilen zusammensetzen, sondern lässt auch schon einige Vorahnungen auf den Story-Verlauf zu: Die Verbindung zwischen Forerunnern und Menschen, Cortanas Zerfall und die allgegenwärtige und offensichtlich steinalte Alien-KI … ihr versteht schon.

Doch zurück zum Gameplay: Eine Gegnerart schulden wir euch noch. Kleine, fliegende Sphären, die sowohl eigene Truppen unterstützen, als auch direkt angreifen können, sorgen für besondere, neue Reize. Die kleinen Drohnen können nämlich nicht nur Schilde vor befreundeten Einheiten aufbauen oder bereits erwähnte, kleine Vierbeiner heraufbeschwören, sondern auch Granaten abfangen und zurückschleudern. Halo-Veteranen müssen also so manch altbewährte Taktik etwas überdenken. Außerdem kommt das Gameplay nun etwas körperlicher daher. Szenen, in denen der Chief zu Boden geworfen wird, in Rangeleien gerät oder Türen aufstemmt, sorgen für deutlich mehr „Mittendrin-Gefühl“. Eine Eingewöhnungsphase sollte dennoch keine nötig sein. Immerhin sind die altbekannten UNSC-Gewehre ebenso wieder mit von der Partie, wie das klassische Halo-Movement und die allseits beliebten Gewehrkolbenschläge.





