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Call of Duty Black Ops 2 - Multiplayer

The future is ... umfangreich!

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Xbox 360|PlayStation 3|PC
Ego-Shooter Gestern, Montag, hatte der Multiplayermodus von Call of Duty Black Ops 2 seine Premiere auf der gamescom in Köln. Was wohl niemand erwartet hatte: Die Neuerungen in diesem Bereich sind mehr als umfangreich! Treyarch setzt seinen Weg der Verbesserung konsequent fort und richtet Black Ops 2 als ernst zu nehmenden Anwärter für kommende e-Sports-Matches aus.

In meinen Koffer packe ich ...

Zu allererst muss man sagen, dass Treyarch eine Tonne an neuem Material in den Multiplayermodus gepackt hat. Insgesamt über 100 verschiedene freischaltbare Items werden im Spiel sein – von Waffen über Attachments, Perks und Gadgets steht so ziemlich alles auf der Liste, was man sich als Multiplayer wünschen kann. Und damit das Balancing nicht aus dem Ruder läuft, haben sich die Kalifornier den Create-a-class-Modus (intern „Pick 10“ genannt) einfallen lassen. Vorbei die Zeit, in der vorbestimmte Klassen den groben Rahmen eines Spielstils vorgaben: Jeder Spieler hat von nun an genau zehn Punkte frei, die er frei verteilen kann. Der Clou ist, dass jedes Item genau einen Punkt kostet, und so kann man auswählen – will man eher eine Pistole mit auf´s Schlachtfeld nehmen oder doch eher einen weiteren Perk? Und verdammt, was ist dann mit den Granaten? So werden sich die Spieler genau ihre Klasse schnitzen können, mit der sie in den Kampf ziehen wollen. Und auch die Konfigurationen der einzelnen Waffen werden detaillierter: Die AN-94 Assault Rifle zum Beispiel teilt mit den ersten zwei Kugeln im Burst-Mode zusätzlichen Schaden aus. Wenn das einmal nicht reichen sollte, dann schraubt ihr am besten den Modus-Schalter für einen Punkt drauf, der euch den Feuermodus direkt in der Schlacht wählen lässt. Optionale Sehhilfen wie der Zielfinder, der ein rotes Viereck rund um Gegner pinselt wenn sie nahe genug sind, spendieren euch weitere Vorteile auf dem Feld – vorausgesetzt, ihr seid bereit die dafür benötigten Punkte zu zahlen.

Schöne Gegend

Auch in Sachen Mapdesign haben sich die Leute von Treyarch noch einmal zusammengesetzt und ihre Gehirne aneinandergeschlagen – und was dabei rauskam steht der internen Konkurrenz von Infinity Ward in nichts nach. Tatsächlich haben sie sich für die Map „Cargo“ einen besonderen Kniff einfallen lassen: Die auf der ganzen Karte verteilten Frachtkisten werden die ganze Zeit über von einem Lastenkran durch die Gegend bewegt. Das ergibt ein sich konstant wandelndes Schlachtfeld, welches durchgehende Taktikanpassungen erfordert. Doch auch Spielfelder wie Turbine, das in einem steinigen Tal stattfindet und mit Stücken eines zerbrochenen Flugzeugs gepflastert ist. Doch auch in solchen „Standards“ setzte sich Black Ops 2 von Modern Warfare ab, denn viele der Kanten und Brocken können erklommen werden. So bekommt das Gameplay auf einmal eine komplett neue vertikale Dynamik, die sowohl taktische als auch pfadfinderische („Oh, da hinten ist auch noch ein Weg ins gegnerische Lager?“) Optionen bietet. Aftermath bietet einen ähnlichen Spielfluss, findet jedoch in einem zerstörten Los Angeles statt – Gänsehautfeeling garantiert! Zu guter Letzt wurde noch Yemen präsentiert, die für Gebäudekampf in von Sand durchzogenen Gassen sorgt und somit das „klassischste“ Call of Duty-Erlebnis darstellt und kiloweise Möglichkeiten offeriert, um den neuen Score Streak auszuprobieren.

Spielinformationen