2. UPDATE: Ultima Forever: Quest for the Avatar angekündigt
Gestern versprach Richard Garriott das "ultimative" Rollenspiel. Heute kündigte EA ein neues Rollenspiel seiner alten Marke an. Entwickelt wird Ultima Forever: Quest for the Avatar von BioWare Mythic, in dem ihr als Kämpfer oder Magier alleine oder mit Freunden Britannia bereist und die Tugenden wieder herstellt. Die Handlung erinnert dabei wohl nicht zufällig an jene von Ultima IV (das ja den Untertitel "Quest OF the Avatar" trug). Die wohl größte Änderung: Statt Lord British, der als Richard Garriotts Alter Ego ihm selbst gehört (die Marke Ultima gehört EA), ist nun eine Lady British die Auftraggeberin der großen Queste. Erscheinen soll das Spiel für mehrere Plattformen (und wird als "Cross Plattform-Action-Rollenspiel" beworben) - nur für welche ist noch fraglich.
UPDATE: Mittlerweile ist uns die offizielle Pressemitteilung von EA zu dem Spiel ins Haus geflattert und ein wenig Licht auf Ultima Forever geworfen. Der Titel erscheint für PC und iPad, soll noch dieses Jahr erscheinen und Action-Gameplay mit der "BioWare-typischen Erzähltiefe" kombinieren.
2. UPDATE: Mittlerweile hat sich auch BioWare über das Spiel geäußert und einige weitere Informationen herausgerückt. Beginnen wir beim Titel des Spiels, der definitiv kein Zufall ist: Es handelt sich bei Ultima Forever: Quest for the Avatar tatsächlich um ein Reboot von Ultima IV: Quest of the Avatar. Wir erinnern uns: In Ultima IV wurde unser Held zum Avatar, indem er zur Verkörperung der acht großen Tugenden wurde - ein Meilenstein im Genre der Computerrollenspiele, ging es doch diesmal um große Themen statt um einen großen Bösen. Ultima Forever sei ein Reboot, wie Nolans Batman-Verfilmungen: Das Thema bleibe gleich, es werde nur anders erzählt.
In diesem Fall gibt es eine Top-Down-Isometrische Sicht, hangezeichnete Hintergründe und 3D-Charaktere. Im Gegensatz zum großen Vorbild kann, muss man aber nicht mit anderen Spielern gemeinsam spielen. Dennoch muss man sich aber auf einen Server verbinden, auf dem aber nur rund 500 Personen spielen sollen - in den Dungeons sind es sogar wirklich nur eine Party von maximal vier Spielern.
Das ganze Spiel soll dabei auch kostenlos durchspielbar sein, allerdings muss man jede Menge Zeit investieren. Wer schneller sein will, muss Geld ausgeben. Die Entwickler erklären das wie folgt: "Man kann einen Riesen, einen Drachen und einen Necromancer töten, um sich ein Boot zu verdienen - oder einfach Geld dafür ausgeben und es schnell bekommen." Wie bereits angekündigt, soll das Spiel Ende des Jahres erscheinen.


