Ubisoft: Aktuelle Konsolengeneration ist schlecht für das Geschäft
Die aktuelle Konsolengeneration ist mittlerweile im siebenten Lebensjahr angelangt und wird es wohl auch noch ins achte, wenn nicht neunte Jahr schaffen, wenn man sich die aktuellen Pläne von Microsoft, Nintendo und Sony ansieht. Diese lange Lebenspanne lässt Kritiker aus allen Sparten der Industrie laut werden, denn die Spieler sind bereit für etwas Neues.
Einer dieser Kritiker ist Yves Guillemot, CEO und Mitgründer von Ubisoft. Laut ihm ist diese von den Hardwareherstellern verlängerte Lebenspanne der Konsolen sehr schlecht für den Spielemarkt. Die alte Hardware schränkt Innovationen und eine Weiterentwicklung der Spiele stark ein.
„Was wir (Ubisoft) vermissen ist einen neue Konsole alle fünf Jahre. Wir sind durch die Abwesenheit von neuen Konsolen am Markt regelrecht gestraft. Ich verstehe, dass die Hersteller der Konsolen die Lebenspanne möglichst lange halten wollen, da die Produktion der Hardware sehr teuer ist, aber es ist genauso wichtig für die Industrie neue Konsolen zu haben, weil das der Krativität unglaublich viel helfen würde.“
Vor allem die Spieler seien am Ende eines Konsolen-Lebenszyklus vorsichtiger bei den Einkäufen. Laut Guillemot haben neue IPs am Markt derzeit nur wenig Chancen auf Erfolg.
„Am Ende einer Konsolengeneration, wollen die Spieler neue Sachen haben, aber sie kaufen eben nichts Neues. Sie wissen, dass ihre Freunde Call of Duty oder Assassin´s Creed spielen, also bleiben sie bei den bekannten IPs. Am Ende eines Konsolenzyklus ist es also sehr schwer neue IPs auf den Markt zu bringen“, so Guillemot.


