Der Survival Horror in Resident Evil frustriere die Spieler
Seit Langem bekritteln Fans der Resident Evil-Reihe, dass der Anteil an Survival Horror in den aktuellen Titeln stetig schwindet, während die Action- und Shooter-Elemente deutlich zulegen und auch gerne mal überhandnehmen. Warum das so ist, erklärte Masachika Kawata, Produzent von Resident Evil: Revelations und Resident Evil: Operation Raccoon City, kürzlich in einem Interview. So habe der Survival Horror die Spieler im Laufe der Zeit frustriert.
"Survival Horror hat traditionell etwas damit zu tun, die Freiheit des Spielers einzuschränken, und dadurch Spannung aufzubauen. Begrenzte Slots im Inventar, wenig Munition und ähnliche Dinge haben mit Sicherheit die Angst beim Spieler geschürt und ihm ein Gefühl der Hilflosigkeit vermittelt", so Kawata über die frühen Resident Evil Spiele.
"Doch was damals, als das Genre gerade erst entstand, noch eine originelle Spielerfahrung war, sorgte im Laufe der Jahre für Verdrossenheit. Action-Elemente gewannen im Survival Horror immer mehr die Oberhand, um den Frust mit diesen Einschränkungen beim Spieler abzubauen."
"Wir haben Resident Evil: Revelations zum Beispiel so entwickelt, dass das klassische Erforschen im Survival Horror Stil mit schneller Action vermischt wird: Die überwiegende Mehrheit der Presse und Kundenreaktionen auf Revelations hat bewiesen, dass ein Spiel mit schneller Action dem Geist von Resident Evil durchaus treu bleiben kann."
Ob diese Rechnung auch mit dem neuesten Teil Resident Evil 6 aufgehen wird, bleibt abzuwarten.








