Der eigene Kampfmech für zuhause
Der Traum eines jeden Mech-Fans! Ein japanischer Künstler hat auf dem Wonder Festival für einiges Aufsehen gesorgt. Dort präsentierte er nämlich seinen 4,5 Tonnen schweren und knapp vier Meter hohen Mech "Kuratas". Der Hersteller Suidobashi Heavy Industry, hinter dem der Künstler Kogoro Kurata und der Roboterexperte Wataru Yoshizaki stecken, will den Mech künftig auch für zahlende Kunden produzieren.
Der gezeigte Prototyp kann entweder von einem Piloten im Cockpit oder mittels Fernsteuerung gelenkt werden. Die Cockpitsteuerung bedient sich standardmäßig zweier Joysticks, während ein iPhone, welches über eine UMTS-Verbindung mit dem Mech verbunden ist, die Fernsteuerung mimt. Als OS kommt das Echtzeit-Steuerungssystem V-Sido von Asura Engeneering zum Einsatz. Ein Dieselmotor beschleunigt den auf ein vierbeiniges Fahrgestell montierten Kuratas auf maximal zehn Stundenkilometer.
Interessierte Käufer dürfen gerne bei Suidobashi Heavy Industry eine Bestellung abgeben. Allerdings ist der eigene Mech nicht ganz billig. Die Standardvariante schlägt sich mit satten 1,1 Millionen Euro zu Buche. Zusätzlich bietet der Hersteller noch eine ganze Reihe an unterschiedlichen Waffensystemen und Extras an. Natürlich gegen Aufpreis.
In der Auswahl an Waffen findet sich nebst einer doppel Gatling Gun, die pro Minuten bis zu 6000 Kunststoffkugeln verschießt, ein Wasserflaschen-Raketenwerfer (verschießt Kunststoffflaschen mittels Wasserdruck), eine Iron Crow Nahkampfklaue, ein Karbonschild, eine Pistole sowie ein Pilebunker (eine Presslufthammer ähnliche Nahkampfwaffe).
Auf der Liste der Extras gibts diverse Lackierungsvarianten, Zusatzpanzerung, eine externe Funkanlage sowie ein Becherhalter fürs Cockpit. Was will man mehr.


